Dienstag, 29. März 2016

{Rezension} Ein Sommer voller Sterne


Ein Sommer voller Sterne
Autor: Rebecca Maizel
Seiten: 368
Verlag: cbj
Preis: 8,99 € (D)


 Sarah ist 15 und ein Wissenschaftsfreak. Als sie kurz vor den Ferien von ihrem Freund für die Schul- Beauty verlassen wird, nimmt sie sich vor, mehr wie ihre Schwester Scarlett zu sein: schön, cool, gut gekleidet. Wenn die Jungs wirklich so leicht zu manipulieren sind ... Und tatsächlich – im Urlaub auf Cape Cod hat sie gleich Erfolg mit ihrem neuen Auftreten. Andrew ist schon fast 20 und nicht nur von Sarahs Aussehen fasziniert. Auch ihre Liebe zu den Planeten zieht ihn magisch an und die beiden verbringen romantische Abende unter dem Sternenhimmel. Allerdings hat Sarah noch ein wenig nachgeholfen und vorgegeben, schon 18 zu sein. Ob ihr diese Notlüge am Ende zum Verhängnis wird?


Das ist die Geschichte über Sarah -  das Baby der Familie, die alle "Bean" nennen. Ihre ältere Schwester, Scarlett, ist das schöne, das beliebte Mädchen, das rebelliert und auf Partys geht. Sarah wird von ihren Eltern nicht einmal gefragt wohin Sie geht wenn sie das Haus verlässt, weil sie wissen wie sensibel Sarah ist. Das Einzige was Sarah im Kopf hat sind Kometen und Sterne und ihre Bewerbung für ein Stipendium. 
Aber es gibt eine andere Seite an Sarah, eine die in dem Schatten ihrer Schwester herangewachsen ist. Im Inneren tut es Sarah weh wenn ihre Tante Scarlett schöne betonende Kleider kauft und ihr irgendwelche schrecklichen Kleider mit rosa Rüschen. Wie viele Jugendliche ist Sarah hin und her gerissen zwischen dem wie sie wirklich ist und wie sie jemand sehen soll, eine sympathische und anziehende Person. Vom ersten Kapitel an habe ich gedacht es ist wirklich ein sehr ehrlich dargestelltes Bild von einem verwirrtem, verängstigtem aber auch egoistischem Teenager Mädchen.
Die Geschichte beginnt damit, dass Sarah von ihrem besten aber auch gleichzeitig festem Freund Tucker abserviert wird. Ihre etwas außergewöhnliche Großmutter gibt ihr den Rat die Trennung und den dummen Jungen zu vergessen und sich trotzdem für das Stipendium zu bewerben und einfach weiter zu machen. Aber so verwirrt wie sie ist will sie nun mal rausfinden warum ihre Schwester diese beliebte Göttin ist und sie dagegen keiner zweimal anschaut. Und so macht sie was sie am besten kann - ein wissenschaftliches Experiment.
Ich kann verstehen, dass einige es nicht toll finden, dass Sarah versucht sich im Wesentlichen, das was sie ausmacht zu verändern. Sich zu verändern und andere Klamotten zu tragen weil sich ein Typ von ihr getrennt hat, ich dachte am Anfang auch so. Aber ich meine auch dass sie eine wichtige Lektion gelernt hat am Ende. Ich kann sie gut verstehen wenn ich zurück an meine Schulzeit denke.
Sarah war manchmal egoistisch, aber ich sympathisierte mit ihr und spürte, ihre Traurigkeit und Frustration.
Ein schönes Cover, die auch zur Geschichte passt. Besonders süß fand ich das Teleskop über jedem Kapitelanfang. Mehr kann man auch nicht sagen.


Das Beste an dem Buch war Sarahs Wachstum. Sowohl ihr persönliches Wachstum als auch die Entwicklung ihrer Beziehungen mit ihren Familienmitgliedern. Es gab so viele Lektionen zu lernen.Ihre Familie hat sie in einem neuen Licht gesehen und es gab eine wirklich große Familien Dynamik in dem Buch.


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