Sonntag, 27. März 2016

{Rezension} Nova und Quinton True Love



Nova & Quinton True Love
Autor: Jessica Sorensen
Seiten: 399
Verlag: Heyne
Preis: 8,99 € (D)

Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ...

Quinton ist unser Hauptcharakter, und hat mit so einigem zu kämpfen. Er hatte einen schlimmen Unfall und seitdem verfiel er starkem Selbstmitleid, Schuldgefühlen und folgend einer Drogenabhängigkeit. In diesem Buch sehen wir sein Leben nach der Klinik. So gute 95% geht es darum wie schuldig und miserabel sich Quinton sich fühlt, und seinem Drang nicht zu Drogen zurückzukehren, was jetzt nicht so schön zu lesen, aber dennoch nötig war, weil ansonsten würde man darüber meckern das er viel zu schnell über alles hinwegkommt, richtig?
Nova war bezaubernd. Auch sie hatte einen schweren Unfall und Drogenprobleme, doch sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen und versucht nur Positives zu sehen und allem und jedem mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Sie hat sich einer Band angeschlossen, wohnt mit ihren besten Freunden zusammen und hat sogar mit Video Diaries angefangen.
Wir hatten zwei bedeutende Nebencharaktere, namens Tristan (Quintons Cousin) und Novas Mitbewohner. Er hat zwar ein Auge auf Nova geworfen, aber versucht trotzdem Abstand zu halten, da er weiß das sie etwas besseres verdient. Dann haben wir noch Lea, Novas beste Freundin und ebenfalls Mitbewohnerin, manchmal kommt sie doch etwas seltsam vor, aber das klärt sich auch irgendwas im Laufe des Romans. Ich muss sagen ich habe Jessica Sorensen's andere Bücher davor auch schon gelesen, aber dieses hier ist mit Abstand das niederschmetterndste und bedrückendste Buch von ihr. Ich habe mich nicht so wohl gefühlt beim Lesen, weil die Stimmung einfach immer so down war. Klar, Sorensen ist bekannt dafür, dass ihre Charaktere schreckliches passiert ist aber ich habe für mich einfach gemerkt, dass dies eben nichts für mich ist. Darum hat mir das Buch auch nicht so besonders zugesagt.


 Zum Design kann man nicht viel sagen, es passt zu all ihren Büchern und sagt auch nicht sehr viel aus über die Handlung. Es ist jetzt kein Traumcover aber es ist akzeptabel.

  
In diesem Buch ging es überwiegend um Quintons Leben als Drogenabhängiger, und wie er versucht sein Leben dementsprechend wieder auf die Kette zu bekommen. Die Beziehung zwischen ihm und Nova war wirklich herzzerreißend, da sie so gut wie keine gemeinsamen Momente hatten, sondern nur eine Fernbeziehung. Also wer so nicht der Typ für Fernbeziehungen ist, den kann ich nur warnen, denn ich glaube die beiden sehen sich 90% dieses Buches nicht Face to Face. Es gab so ein oder die andere Stelle, wo ich das Gefühl hatte es zieht sich wie Gummi, oder es wird so einiges wiederholt, aber es war halt auch diese bedrückende Stimmung immer präsent.


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